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Djerba/Tunesien, April 2013


Bild "Urlaub:djerba.JPG"
Heuer im Mutterland der Dattel - hier eine Blüte.

Djerba/Tunesien hatte heuer das günstigste Last-minute-Angebot. Konny hat ein kleines Resort in Aghir, an der Südküste Djerbas ausgemacht und für Anfang April gebucht. Leider fiel uns wegen ungünstiger Flugzeiten ein ganzer Urlaubstag weg. Das Hotel, Sangho-Village, entsprach den Bewertungen in den einschlägigen Foren. Im Gespräch mit anderen Urlaubern konnte das Spektrum von eklig bis sehr sauber bestätigt werden - unser Zimmer war am sauberen Rand der Skala. Auch die Sauberkeit des Strands war nicht ganz so schön, aber bei einem Strandspaziergang konnten wir sehen, dass es bei benachbarten Hotels noch schlimmer war. Essen war gut bis sehr gut, das Personal durchwegs freundlich.

Der große Unterschied zu Sharm-el-Sheikh bestand darin, dass das Hotel gefahrlos verlassen werden konnte. Man konnte alleine spazierengehen oder mit Bus oder Taxi in andere Orte fahren um diese anzusehen. Aufpassen muss man jedoch bei den Ausflugsangeboten. Dass man am Strand keine Geschäfte macht, ist ja hinlänglich bekannt. Aber auch bei Vermittlern innerhalb des Hotels wird man über den Tisch gezogen. Selbst die lokale Reiseagentur TTS hat mir einen Tagesausflug zum Markt nach Douz aufgeschwatzt, bei dem das Ziel, ein 1stündiger Kamelritt/Kutschenfahrt in der Mittagshitze der Wüste, nicht ersichtlich war. Für den Marktbesuch waren gerade mal 30min. vorgesehen; auch den versprochenen Kamelmarkt gab's nicht. Wir waren 500km mit dem Bus in der Wüste unterwegs. Interessant bei diesem Ausflug war aber der Besuch der Berberstadt Matmata mit dem Set zu den Dreharbeiten von "StaWars Episode III". Auch der Besuch einer unterirdischen Berberwohnung war sehr eindrucksvoll. Und auch die Wüstenlandschaft war sehr spektakulär.

Bild "Urlaub:djerbastore.png"Entschädigt wurden wir durch das Kennenlernen des Geschäftsführers des Warenhauses in unmittelbarer Nähe unseres Hotels. Zum Einen konnten wir in seinem Geschäft zu Festpreisen einkaufen und bekamen noch 10% Rabatt auf alles. Wir haben aber auch mit ihm eine Inselrundfahrt unternommen, zu Örtlichkeiten, zu denen sich nur selten Touristen verlaufen. Zu keiner Zeit wurden wir zum Kauf von irgendwelchen Sachen gedrängt. Houcine blieb uns keine Antworten schuldig, was wir auch über Schulsystem, Gesundheitswesen, Kriminalität etc. wissen wollten.

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