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Sharm el Sheikh, Februar/März 2012


Bild "Urlaub:sharm_2012.JPG"

Was sich in 2010 und 2011 bewährt hat, 1 Woche dem Winterblues zu entfliehen, haben wir uns auch heuer wieder gegönnt. Und wieder haben wir aus den bekannten Gründen das Sharm Plaza/Resort gebucht. Dass wir erst im Laufe des Ankunftstages upgegradet wurden und wir innerhalb des Campus noch einmal umziehen mussten war nicht ganz optimal, zumal wir mit dem neuen Zimmer und dem Service dort auch nicht so richig zufrieden waren. Der upgrade erfolgte auf Grund unseres Status' als Stammkunden und wurde bereits per Mail mit der Kundenbetreuung vor Ort ausgemacht. Wir hatten uns natürlich erhofft, wieder in den Zentralbau zu kommen, was aber nicht geklappt hat.

Diesmal waren sehr viele Skandinavier da, dafür ist das Geschäft mit den Italienern um 80% zurückgegangen (so die Aussage von Claus, dem Fahrrad-Guide). Neben Russen waren viele Österreicher da, die z.T. ziemlich unangenehm aufgefallen sind.
Schade war auch, dass ab Dienstag Mittag bis Donnerstag Mittag ein ziemlich kalter Sturm von See her gegangen ist, der ein "am Strand liegen" unmöglich gemacht hat. Wir haben uns dann auf windgeschützte Sitzgruppen im Bereich des Zentralgebäudes zurück gezogen.

Heuer haben wir den Abendausflug mit dem Besuch des Freizeitparks und der Show aus 1001 Nacht, "Alf leila wa leila", gemacht. Die Kulissen dazu sind auf den Fotos von 2011. Die Show begann um 22 Uhr und zeigte in spektakulären Lichteffekten die grandiose Architektur der Pharaonen. Dazu gab es Informationen über den jeweiligen Herrscher. Im Anschluss daran zeigten Reiter Akrobatik zu Pferde in einem atemberaubenden Tempo. So wurden wir eingestimmt auf den zweiten Showteil des Abends, der Orientalischen Show auf der Bühne im Mittelteil der Anlage. Bei einem Glas Tee genossen wir die wirklich lange und eindrucksvolle Darbietung einer Bauchtänzerin. Danach kamen fünf Derwische mit ihrem "Drehtanz". Weil es dann doch schon sehr kalt wurde, drängte die Gruppe zum Aufbruch, obwohl das Programm noch bis 1 Uhr gegangen wäre.

Am Dienstag unternahm ich mit Claus von blackjackbike eine halbtägige Fahrradtour in den Nabq-Nationalpark. Die Infos auf der Tour waren vielfältiger und kritischer als bei der letztjährigen Geländewagenfahrt nach Dahab. In seiner launigen Erzählart erfuhren wir viel über das Leben der Beduinen und der Ägypter auf dem Sinai. Wir erfuhren etwas über die Verwendung von EU-Mitteln, die Folgen des Tourismus und der Phantasielosigkeit der dortigen Entscheider. Natürlich erfuhren wir auch viel über die Flora und Fauna der Gegend. Stellvertretend möchte ich hier die Mangroven und den Arak-Baum erwähnen. Genauere Infos bekommt man auf der Webseite von "blackjackbike"

Für 2013 haben wir uns überlegt, doch wieder 1 bis 2 Wochen später zu fahren.

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